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Freitag, 1. Dezember 2017

Zanderfilet mit Trauben-Spitzkohl und Riesling Beurre Blanc

Zanderfilet mit Trauben-Spitzkohl und Riesling-Beurre Blanc

Ein absolut köstliches Essen, das wir mit einer kleinen Beilage Reis und Wildreis serviert haben - sogar Monsieur war äusserst angetan. Das wird es sicherlich bald wieder geben (diesmal dann aber wirklich mit auf der Haut gebratenem Zander anstelle von Kabeljau)




Zu diesem Rezept hat mich die Sonderbeilage "Fisch" des Feinschmecker 4/2017 inspiriert. Da ich allerdings keinen Zander in der von mir gewünschten Qualität bekam, habe ich Kabeljaufilet genommen und nur ganz kurz von beiden Seiten gebraten. Auch die im Original grösseren Stücke vom Spitzkohl wurden von mir in feinere Streifen geschnitten und die Unmengen an Butter in der Riesling-Beurre-Blanc habe ich verringert und dafür die Sauce länger einreduziert.



ich nehme (für 2 Personen):

1 Schalotte
100 g Salzbutter (moi: 25 g)
250 ml Riesling
150 ml Fischfond (moi: Gemüsefond)
50 ml Sahne
6 Spitzkohlblätter, Salz
200 g kernlose grüne Trauben
5 Scheiben Bacon
30 g Butterschmalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 Zanderfilets à 180 g (mit Haut, ohne Gräten) moi: 2 Kabeljaufilets à 220 g
Saft 1/2 Zitrone

und los gehts:

Schalotte in klitzekleinen Würfeln in der Salzbutter sanft glasig dünsten, sie sollten keine Farbe annehmen. Anschliessend mit dem Riesling ablöschen und um etwa die Hälfte einreduzieren. Danach Fond und Sahne zugeben und nochmals um die Hälfte einkochen. 

Inzwischen von den Spitzkohlblättern die mittlere dicke Blattrippe entfernen, in Stücke schneiden (moi: in breitere Streifen) und ca. 3 Minuten im stark gesalzenen Wasser blanchieren. Abbtropfen lassen und später gründlich zwischen Tüchern trocken tupfen.

Trauben waschen, ich habe sie zusätzlich halbiert.

Bacon im Ofen knusprig braten, auf einem Stück Küchenpapier entfetten und abkühlen lassen und danach in kleine Stücke brechen.

Spitzkohl und Trauben im verbliebenen Speckfett anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und warmhalten.

Zanderfilets salzen, pfeffern und mit Zitronensaft  beträufeln. Im Butterschmalz auf der Hautseite 5 Minuten knusprig braten, dann wenden und nochmals höchstens 2 Minuten braten.

Auf vorgewärmten Tellern anrichten, Spitzkohl-Trauben-Gemüse, darauf den Zander (knusprige Haut nach oben!), die RieslingSauce angiessen und den Speck darauf verteilen.

Voilà!


Montag, 27. November 2017

Gâteau au chocolat - DER berühmte Schokoladenkuchen

DER berühmte Schokoladenkuchen - le fameux gâteau au chocolat - OHNE bzw. fast ohne Mehl




Es ist bekannt, dass in unserer Familie alle grosse Schokoladenfans sind - ausser mir...  Doch diese Tarte mag sogar ich! Das Rezept kommt mit kaum Mehl aus (nur 1 Esslöffel im Teig!) und ist bei uns entweder als Dessert oder auch mal so zwischendurch, zum Naschen in Würfel geschnitten, sehr beliebt.




Und wie immer, wenn ich ein Rezept für Süsskram veröffentliche: 
Es ist köstlich! (klar!) 
Es ist unkompliziert und gelingsicher! 
UND: Es ist einfach und schnell gemacht!

ich nehme: 

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Butter (+ 20 g)
  • 5 Eier
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Mehl


und los gehts:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Backform (20 cm Durchmesser) mit 20 g Butter ausfetten und mit 1 EL Mehl ausstreuen.

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Die Eier eines nach dem anderen langsam einarbeiten. Ich habe das mit dem Rührbesen der Kitchen Aid erledigt. Einen EL Mehl einarbeiten und den Puderzucker dazu geben. So lange rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

In die Form giessen und ca. 25 min backen.

Abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreut servieren.


So! Und nun ist bis auf weiteres mal Schluss mit dem Süsskram! ☺

Samstag, 25. November 2017

Boulangerie p'tit Jean, - M.O.F. Boulanger 2015

Boulangerie P'tit Jean, 47 Rue Pasteur, 57410 Rohrbach-lès-Bitche,  (ausnahmsweise verlinke ich mal zu F.aceb.ook)
Tél. 03 87 09 70 07

La Mine de Pain, 207 A, Rue Nationale, 57600 Forbach
Tél: 03 87 84 52 83 



Niemals, wirklich noch niemals zuvor, habe ich eine Bäckerei in Frankreich gesehen, die sooo viele wunderbare Brote in solch herausragender Qualität anbietet.



Baguettes sind in Frankreich ein National-Heiligtum ;-) Wie müssen erst solche schmecken, die von einem Meilleur Ouvrier de France hergestellt werden.?

Alle vier Jahre findet in Frankreich der Wettbewerb der Meilleurs Ouvriers de France statt.

Un des Meilleurs Ouvriers de France ist ein alle vier Jahre abgehaltener handwerklicher Wettbewerb in Frankreich.Der Titel „Meilleur Ouvrier de France“ (Bester Handwerker Frankreichs), abgekürzt „M.O.F.,“ wird dabei an herausragende Vertreter der verschiedenen Handwerke vergeben.
Erstmals vergeben wurde der Titel im Jahre 1924. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs liegt beim französischen Arbeitsministerium; organisiert wird der Wettbewerb durch die „Société des Meilleurs Ouvriers de France“. Quelle: Wikipedia
Übrigens, einzig die jeweiligen Sieger dieses Concours sind auf Lebenszeit berechtigt, die Tricolore als Kragen an ihren Jacken zu tragen (wie das auch Paul Bocuse mit Stolz tut!) Unrechtmässiges Tragen wird mit Gefängnis bzw. einer hohen Geldstrafe geahndet. Daran kann man sehen, wie bedeutend in Frankreich diese Auszeichnung ist.

Die Sieger in der Sparte Bäcker, und derzeit aktuell amtierenden M.O.F. Boulanger, sind seit 2015 die beiden Brüder Joël et Jérome Schwalbach; sie dürfen ihren Tricolore-Kragen mit vollem Recht tragen. 



Nun liegt diese Bäckerei auch für uns nicht gerade um die Ecke, doch irgendwann an einem Samstagvormittag gelingt es mir, Monsieur zu diesem "kleinen Ausflug" zu überreden... Ich verspreche ihm, auch niemandem zu erzählen, dass wir für ein Baguette ca. 1 Stunde weit fahren. Doch nennen wir es einfach einen Wochenend-Ausflug, man könnte z.B. die Zitadelle von Bitche besichtigen (haben wir vorher schon einige Male getan) oder einfach auch nur zum Frühstücken dorthin fahren - denn damit konnte ich Monsieur mit der langen Anfahrt versöhnen (mittlerweile haben wir diese Tour auch schon einige Male wiederholt). Hier gibt es nämlich nicht nur die besten Baguettes, die wir seit langem gegessen haben, sondern auch die besten Croissants  und den cremigsten Café au Lait.








Ferme Auberge Hungerplatz, nahe Barr

Ferme Auberge du Hungerplatz, Maison Forestière du Hungerplatz, 67140 Barr,
(Barr durchqueren Richtung Mont Ste. Odile, nach dem Campingplatz die erste Strasse links nehmen)

Tél.: 03 88 08 92 16, Montag und Dienstag geschlossen, geöffnet: Mittwoch und Donnerstag Mittag, Freitag und Samstag Mittag und Abend, Sonntag gibt es bis 17 Uhr durchgehend warme Küche



Eine Ferme Auberge, die sogar von Gault & Millau empfohlen wird? Das muss ich mir anschauen! Abgesehen davon bin ich ohnehin ein Fan dieser einfachen Landgasthöfe, die es überwiegend in den Vogesen gibt. 


Hier werden vor allem die Produkte der Ferme Goettelmann verarbeitet, d.h. die Produkte von Geflügel wie Huhn, Ente, Pute etc... die man auch in der Cooperative Hop'là in Oberhausbergen kaufen kann, finden hier auf dem Teller ihren perfekten Auftritt. Strasbourger Wurst-Käse-Salat für Monsieur:



und La Salade autour du Canard: 



und für uns beide dann das Geflügel Cordon Bleu mit einer Füllung aus hausgeräuchertem Rohschinken, Elsässer Tomme und einer Gemüsemischung mit Paprika (wobei wir das Gemüse lieber nicht als Füllung gehabt hätten)




Wir haben uns in diesem Ambiente, obwohl bis auf den letzten Platz besetzt, durch die beiden jungen Herren im Service sehr aufmerksam beraten und umsorgt gefühlt und kommen gerne wieder.



Freitag, 24. November 2017

Restaurant Le Marronnier, Stutzheim

Restaurant Le Marronnier, 18, Route de Saverne, 67370 Stutzheim
Tél. 03 88 69 84 30
täglich abends geöffnet, samstags und sonntags mittags und abends




Wir waren ganz in der Nähe zum Einkaufen, denn die Cooperéative Hop'là (klick hier), von der ich bereits kürzlich geschwärmt habe, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft gerade mal höchstens 5 Minuten entfernt. Solch ein Einkaufsbummel macht Hunger und wir hatten Lust auf Flammkuchen, diesen gibt es in dem typischen und alteingesessenen elsässischen Restaurant in mehreren köstlichen Varianten.


Für uns am liebsten in der klassischen Version, ein bisschen Knoblauch zusätzlich darf allerdings sein, dazu trinken wir ein Glas Riesling. Mehr braucht es für dieses Mal nicht.



Beim nächsten Besuch werden wir sicherlich eine der anderen Spezialitäten wie z.B. das traditionelle Choucroute (auch als Version mit Fisch angeboten), Lever Knepfle, Jambonneau oder auf Vorbestellung Baeckeoffe probieren.

Das Ambiente ist klassisch elsässisch, der Service sehr freundlich und aufmerksam.

Hop'la, Oberhausbergen

Hop'la, 196, route de Saverne, 67205 Oberhausbergen
Tél. 03.88.30.84.40
geöffnet: Dienstag bis Freitag 9 bis 19:00 Uhr und Samstag 9 bis 18:00 Uhr

Es sind mittlerweile 34 Produzenten, die sich in dieser Cooperative zusammen geschlossen haben. Dahinter steckt eine nachahmenswerte Idee. Regionale Landwirte und Produzenten schliessen sich zusammen, bündeln ihre Kräfte und verkaufen ihre Produkte gemeinsam. Jeder der jeweiligen Produzenten sollte während eines Monats regelmässig in der Cooperative präsent sein und ist abwechselnd immer mal wieder verantwortlich für den Laden. So kann er seine jeweiligen Produkte verkaufen, präsentieren und erklären und ist ausserdem für den wirtschaftlichen Erfolg der Genossenschaft verantwortlich.






Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Obst und Gemüse, Honig, Pflanzen und Blumen, Pilze, Wein und Bier, Säfte, Öl, Sirup - jeder einzelne der Produzenten bietet ein ganz bestimmtes Produkt an, das es so nicht noch einmal in der Genossenschaft gibt und somit gibt es auch keinerlei Konkurrenz untereinander.

Uns hat sehr gut der Stand von Geflügel und Geflügelprodukten gefallen, da gibt es eine wunderschöne Auswahl an Spezialitäten, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Absolut empfehlenswert für ganz besondere Spezialitäten für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage. Wir haben z.B. einen Rollbraten aus Entenbrust mitgenommen - wo findet man das sonst noch?



Auch das Käsesortiment ist beeindruckend, sowie die grosse Auswahl an selbstgemachten, köstlich ausschauenden Bio-Suppen.




Die Ferme des Pommiers bietet nicht nur ein grosses Sortiment an unterschiedlichen Äpfeln, sondern auch eine beeindruckende Auswahl an unterschiedlichen Säften an.



Auch direkt am Eingang der Stand mit köstlichsten Brotsorten bzw. Obst- und Gemüse weckt meine Kauflust. Alles ist sehr schön präsentiert. Bei Fragen steht immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. 

Da MUSS ich wieder hin!




Sonntag, 19. November 2017

DER Orangenkuchen von Jean-François Piège - LE Gâteau à l'orange de Jean-François Piège

Nach einer kleineren Blogpause melde ich mich zurück mit einem für mich ungewöhnlichen Rezept. Ich bin ja nicht so sehr die Süsse und Bäckerin ohnehin nicht, aber doch ein Fan von Zitrusfrüchten. Diese Tarte MÜSST ihr probieren - sie ist einfach und schnell zubereitet, kommt mit wenigen Zutaten aus und ist absolut gelingsicher. Das Besondere daran ist diese leicht knusprige Konsistenz des karamellisierten Zuckers, mit dem die Form vor dem Backen ausgestreut wird. Und dann natürlich der unnachahmliche Geschack von Zitrusfrucht, Butter und Karamell....

Sie lässt sich wunderbar am Vortag vorbereiten und als Dessert mit z.B. Vanilleeis am nächsten Tag den Gästen servieren.... wenn bis dahin noch etwas übrig sein sollte... Voilà - DIE perfekte Tarte für Backanfänger, Nicht-So-Gerne-Bäcker, Gäste und alle Süssschnuten sowieso. 


Das Rezept stammt von 
Jean-François Piègedem grossen Pariser Küchenchef, der sich mit dieser Tarte an die Rezepte seiner Kindheit bzw. seiner Mutter und Grossmutter erinnert.




Noch Fragen? Also, ran an den Backofen! Die Zutaten hat sicherlich jeder im Vorrat! Und nach nur einer halben Stunde werdet ihr mit einem herrlichen Duft belohnt.



ich nehme:
  • 130 g gute Butter (weich, ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen)
  • 130 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1/2 Pack Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Bio-Orange (Saft und Schale)

Ingrédients :

  • 130 g de beurre doux (10 g pour la moule)
  • 130 g de farine
  • 130 g de sucre semoule (10 g pour la moule)
  • 2 œufs
  • 1/2 sachet de levure chimique
  • 1 Orange Bio (jus et zestes)

und los gehts:


Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Eine Backform (Dank des Hinweises von Felix!: bitte KEINE Porzellanbackform verwenden! in dieser karamellisiert der Zucker nicht) mit ca. 22 cm Durchmesser ausbuttern und mit etwas Zucker  gründlich ausstreuen.

Die Butter in die Küchenmaschine geben und schaumig aufschlagen. Eier und Zucker hinzu und alles mischen. Anschliessend Mehl und Backpulver dazu. Den Saft und die abgeriebene Orangenschale dazu geben und gründlich mischen.

In den Backofen geben und ca. 20 Minuten backen (möglichst NICHT länger!).

Aus der Backform stürzen und gerne auch lauwarm servieren.

Préparation:

Préchauffez votre four à 180 °C.

Beurrez un moule à pâtisserie d'environ 22 cm de diamètre et répartir un peu de sucre sur le dessus, c'est ce qu'on appelle chemiser le moule. 

Versez le beurre dans un cul de poule, avec les œufs et le sucre et mélanger le tout. Incorporez la farine et la levure et mélangez encore l'ensemble.
Versez les zestes et le jus de l'orange et remuez bien.

Versez le tout dans le moule et enfournez pendant 20 minutes.

Démoulez le gâteau et servez le à température ambiante ou tiède.

Samstag, 30. September 2017

Langoustines à la Christiane

Christiane, eine treue Leserin meines Blogs, machte mir bereits im letzten Jahr den Mund wässrig mit einem Rezept für die von mir heissgeliebten Langoustines, die sie während ihres Bretagne-Urlaubs in ihrer Ferienhausküche zubereitet hat. Dieses Jahr bekam ich während ihres erneuten Urlaubs in dieser herrlichen Region gleich frisch und beinahe live Rezept, schöne Fotos und diesen schönen mundwässernden Bericht von ihr geliefert. Dann lassen wir nun Christiane zu Wort kommen:



Liebe Sabine,
wie im letzten Jahr verbringen wir den September wieder in der Bretagne. Leider haben wir kein besonders gutes Wetter, aber bei der ersten Gelegenheit sind wir nach Guilvinec gefahren, um beim Anlanden unserer heißgeliebten Langoustines dabeizusein.  Von der Aussichtsplattform am Hafen hat man einen guten Blick auf die Bucht und die, wie auf einer Perlenschnur aufgereihten, bunten Boote, die nacheinander in den Hafen einlaufen. Leider ist Guilvinec kein Geheimtip mehr, jede Busrundreise, jede Ausflugsfahrt hat Guilvinec nun auf dem Programm. Man muss also recht früh zur Stelle sein, um noch einen guten Platz zu ergattern und die Anzeichen erkennen, wo eines der Boote gleich festmachen wird. 


 
Dann geht alles ganz schnell, die bunten Fischkisten werden über die Reling gereicht und auf kleine Karren geladen, natürlich in erster Linie die Langoustines, aber auch Seeteufel, Barsch, St. Pierre, auch einmal eine Languste und viele andere....... Direkt danach kommt der Fang zur Versteigerung. Auch die kann man mit erleben, leider wie heute üblich nur noch elektronisch. Die Zeiten, wo ein weiß gekleideter Auktionator auf den Fischkisten stand und die Preise aufrief, sind auch hier schon lange Vergangenheit. Rund eine halbe Stunde später ist der Fang bereits im einzigen, am Hafen verbliebenen Fischgeschäft zu kaufen. Frischer geht es wirklich nicht.


 Zum Glück kommen auch in die Supermärkte jeden Abend frische Langoustines. Eine große Supermarktkette unterhält eine eigene Flotte und beliefert so selbst die einzelnen Märkte in der Bretagne. Und so bildet sich jeden Abend eine mehr oder weniger lange Schlange vor der Theke. Wir sind oft genug dabei........ Für zwei gute Esser benötigt man ca. 1Kilo Langoustines Die kommen in unserem Ferienhaus erst einmal für gut eine halbe Stunde in die Gefriertruhe. Während sie dann in Olivenöl in einer heißen Pfanne nach und nach angebraten werden, muß die "Küchenhilfe" die Blättchen von 3-4 Zweigen frischen Estragon abzupfen. Dann läßt man ein großes Stück (Mengenangabe nicht möglich, es ist nach meiner Erfahrung nie groß genug) der köstlichen, gesalzenen, bretonischen Butter in der Pfanne aufschäumen,  gibt den Estragon dazu (Achtung spritzt) fügt die Langoustines dazu und wendet noch einmal kräftig um bis alle Tiere mit der Butter und dem Estragon vermischt sind. Dann kommt die Pfanne auf den Tisch, ein frisches Baguette zum Butter aufsaugen und ein Glas eiskalten Weißwein, gerne einen Muscadet sur Lie. Und dann darf man alles vergessen, was unsere Mütter uns so mühsam über Tischsitten eingetrichtert haben.......

Liebe Christiane, ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen, mundwässernden Bericht und die schönen Fotos. Ich freue mich schon auf euren nächsten Bretagne-Urlaub und vielleicht auch auf dein Rezept für die köstlichen "couteaux de mer" (darf ich hoffen? 😋)

Samstag, 16. September 2017

Pasta mit Zucchini und Salzzitrone

Pasta mit Zucchini und Salzzitronen

Bei Andy entdeckt: klick hier



Noch ist Saison für Zucchini - vielleicht habt ihr ja sogar noch eigene Ernte im Garten. Bei mir war es dieses Jahr leider nichts mit der Zucchini-Schwemme, meine beiden Pflanzen war nicht sehr fleissig und ich musste dazu kaufen. Wobei sich das bei diesem köstlichen Gericht von Andy lohnt. Das hat sooo ausgezeichnet geschmeckt, dass diese Kreation von mir eine unbedingte Nachkoch-Empfehlung bekommt.

ich nehme (leicht abgewandelt) für 2 Personen:

180 g Pasta
300 g junge Zuccini
2 EL Kapern
3 Anchovis-Filets
1 kleine Peperoncino 
8 Cherrytomaten
2 Knoblauchzehen, gehackt
1/4 eingelegte Salzzitrone
1 Handvoll Basilikum, gehackt
60 ml bestes Olivenöl
eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben

und los gehts:

Zucchino längs vierteln und fein scheibeln
.
Eine grosse Bratpfanne leer, also ohne Öl, erhitzen und die Zucchinischeiben darin anbraten, bis sie Farbe annehmen, dabei regelmässig wenden. Die Hälfte des Olivenöls, Sardellen, Chili, Kapern, Tomaten und Knoblauch dazugeben und auf starker Hitze braten.

Gleichzeitig die Pasta seeehr al dente kochen, anschliessend abgiessen und das Kochwasser aufbewahren.

Zur Gemüsemischung in die Bratpfanne geben, restliche Zutaten sowie etwas Pastakochwasser daruntermischen, ca. 2 min unter Rühren köcheln lassen.

Abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Donnerstag, 14. September 2017

eingelegte Tomaten

Wie schön, dass es die Rettungstruppe gibt: Nicht nur, dass solche Rettungsaktionen durchaus sinnvoll und wichtig sind, weil sie uns zeigen, wieviel köstlicher und einfacher und schneller es ist, etwas Selbstgemachtes herzustellen und NICHT auf "Fertigfutter" zurückzugreifen, sondern diese Rettungsaktionen holen mich auch immer wieder zurück in die Bloggerwelt und zeigen mir, wieviel Spass bloggen macht! Danke nochmals an Sina und Susi, die diese Aktionen ins Leben gerufen haben und sie betreuen.



Diesmal retten wir sauer eingelegtes Gemüse und Obst, essigsauer und milchsauer (wie z.B. Sauerkraut). Meine Kirschtomaten sind gerade wunderbar reif und aromatisch, daher bietet sich dieses köstliche Rezept für eingelegte Tomaten an:

Quelle: Essen & Trinken 6/2017


ich nehme:

20 Kirschtomaten an der Rispe
1 EL schwarze Pfefferkörner
2 Sternanis
80 g Honig
120 ml Apfelessig
2 frische Lorbeerblätter
1 Knoblauchzehe (ungeschält, mit dem Messerrücken angedrückt)
3 TL Fleur de sel
80 ml Olivenöl

und los gehts:

Tomaten ganz kurz (laaangsam bis 5 zählen) in kochendem Wasser blanchieren, mit einer Schaumkelle herausnehmen und häuten. Den Stielansatz keilförmig herausschneiden, falls nötig. Pfefferkörner und Sternanis im Mörser leicht andrücken (wer keinen Mörser besitzt, nimmt einfach den Rücken eines grossen Kochmessers). Honig in einen Topf geben, mit 150 ml Wasser und dem Apfelessig ablöschen, Lorbeer, Knoblauch, Gewürze zugeben und sanft köcheln lassen.

In ein sterilisiertes Einmachglas geben, mit dem heissen Sud begiessen und mit Olivenöl aufgiessen bis alles bedeckt ist. Sobald alles abgekühlt ist, kann man das Glas im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag weiterverwenden, es hält sich aber sicherlich auch ein paar Tage. Ich habe die eingelegten Tomaten 5 Tage später mit frischen Tomaten zur Pasta mit Tomatensugo vermischt und serviert.




Meine Mitretterinnen und Mitretter werde ich noch schnellstmöglich verlinken, damit ihr euch die Sammlung der Köstlichkeiten, die sich alle einfach und schnell selbermachen lassen, anschauen könnt.

Nachtrag: So, nun schaut euch diese wunderbare Sammlung mal an:



auchwas - Rote Bete scharf und süß sauer Barbaras Spielweise - Zucchini, sauer eingelegt Bonjour Alsace - Eingelegte Tomaten Brittas Kochbuch - Süßsauer eingelegte Radieschen Dynamite Cakes - Knoblauch - in Weißwein eingelegt genial-lecker - eingelegte Radieschen German Abendbrot - Eingelegtes Sommergemüse giftigeblonde - Zucchini mit Knoblauch und Chili magentratzerl - Eingelegte ofengeröstete Kirschtomaten Obers triftt Sahne - Saure Pilze our food creations - ganz klassisch Pane-Bistecca - Sauer eingelegte Kirschtomaten Paprika meets Kardamom - Sauer eingelegtes Gemüse auf türkische Art: Karışık Turşu Prostmahlzeit, die Turbohausfrau - Essigzwetschken Summsis Hobbyküche - Eingelegte Bohnen - süß/sauer

Freitag, 11. August 2017

Fleisch - Fleisch - Fleisch - und ein wunderbarer Fleischbotschafter



Den regelmässigen Lesern meines Blogs dürfte es bekannt sein, ich sage es hier aber nochmals ganz deutlich: Ich mache keinerlei Werbung in meinem Blog und wenn ich, wie gleich anschliessend in diesem Post, meiner Begeisterung deutlich Ausdruck verleihe, dann hat dies nichts damit zu tun, dass es sich dabei eventuell um einen gesponsorten Beitrag handeln könnte, nein, ich habe diesen wunderbaren Abend aus eigener Tasche bezahlt (und es war mir jeden einzelnen Euro wert! Es ist ohnehin bedauerlich, dass man dies als Blogger mittlerweile ausdrücklich betonen muss). 

Otto Gourmet, den Versender von hochwertigem Fleisch gibt es seit über 12 Jahren und ebenso lange bin ich treue Kundin der Otto-Brüder (was diese an höchster Qualität anbieten, kann man hier (klick) nachlesen. 

Seit neuestem bin ich nicht nur treue Kundin sondern auch Fan - ich bin u.a. (oder vielleicht vor allem?) mittlerweile auch Fan von Stefan Schneider, dem Küchenleiter bei Otto Gourmet. Denn dieser verwöhnte uns letzte Woche bei einer Veranstaltung, die sich "Otto@home" nennt. 

Ab 8 Personen kann man einen traumhaften Abend für genussfreudige Fans von hochwertigem Fleisch aus artgerechter Tierhaltung buchen. Der Abend startet mit Craft Bier und Fingerfood. Es ist mein Fest und ich bin kein Fan von Bier, das Bier lasse ich aus! Viel lieber starte ich mit meinem Lieblings-Champagner (klick hier) als Apéritif. Anschliessend serviert uns Stefan Beef Tea, eine wunderbar würzige Knochenbrühe, die er mit Butter aufmixt und in dünnwandigen Thermogläsern serviert. Aromatisch, würzig, perfekt abgestimmt, grandios... soll ich noch weiter?

Doch überhaupt zu Stefan Schneider: Er ist seit fast 5 Jahren bei Otto Gourmet, hat bei Harald Wohlfahrt gelernt, hat im Vendôme mit Joachim Wissler gekocht und ist nun Küchenleiter bei Otto Gourmet. Und darüber berichtet er mir und meinen begeistert zuhörenden Gästen.

Nach diesem köstlichen Auftakt mit Beef Tea serviert er uns 5 unterschiedliche Fleischzuschnitte (Wagyu Ribeye, Bison Ribeye, US Black Angus Ribeye, Irish Hereford Prime Ribeye Dry Aged und Garimori Iberérico Secreto Bellota), garniert mit seinen Zubereitungstipps.




Doch was ist köstlicher?  Die unterschiedlichen, perfekt gegrillten Fleischzuschnitte oder die Erklärungen von Stefan? Wir alle hängen gebannt an seinen Lippen. Er erzählt Geschichten - Fleischgeschichten. Er erzählt Geschichten von Produzenten, von der Aufzucht ... es wundert, dass er nicht noch die einzelnen Tiere beim Namen nennt.  Ein perfekter Fleischbotschafter und auch ein perfekter Botschafter von Otto Gourmet. Wenn ich nicht schon Fan der Produkte der Otto Brüder wäre - ich wäre es spätestens an diesem Abend geworden. So sind es zumindest nun meine Gäste.



Bereits seit letztem Jahr bin ich stolze Besitzerin eines Beefers. Er sieht noch ziemlich neu und kaum benutzt aus, oder? Richtig! Nachdem ich ein besonders gutes, teures Steak vermurkst bzw. das arme Tier zweimal getötet habe, wanderte der auf 800 Grad erhitzbare Beefer in die Garage und wurde erst jetzt wieder ausgepackt. Und erst jetzt habe ich den richtigen, perfekten Umgang damit gelernt. Stefan grillt uns ein Rib-Eye-Steak vom Wagyu-Kobe-Rind, das wie alle von ihm zuvor servierten Stücke einfach nur perfekt im Garzustand, saftig, unglaublich aromatisch, bissfest und doch zart zubereitet ist, ich kann kaum sagen, welches der bisher servierten Stücke mein Favorit ist.




Bereits bei seinem Eintreffen bereitet er direkt einen Tafelspitz für Niedertemperaturgaren vor. Bei uns findet dies im Dampfgarer bei 80 (oder 60 ?) Grad??? statt. Während er in unserer Küche seine Vorbereitungen trifft, weichen Yannick und ich ihm nicht von der Seite, schauen ihm begeistert zu und löchern ihn mit Fragen. Ein aufregendes Erlebnis für mich und unseren Sohn.

Dieser Tafelspitz wird nach dem Tasting der diversen Cuts (wir waren schon fast satt) kurz bei höchster Temperatur auf dem Grill von beiden Seiten gebraten und anschliessend mit Kartoffelstampf, Karotten, Brokkoli mit Nussbutter und grünen Spargeln serviert.

Auch hier wieder der perfekte Fleischgenuss - unglaublich saftig und aromatisch!
Das perfekt gegarte, wunderbar abgeschmeckte Gemüse kommt dabei leider etwas zu kurz und wird - zumindest von mir - erst am nächsten Tag beim Resteessen entsprechend gewürdigt.

Dafür haben dann alle Gäste noch begeistert vom liebevoll vorbereiteten und angerichteten Dessert gekostet (nicht zu vergessen: ab diesem Zeitpunkt wandert Caro in die Küche ab, weicht Stefan nicht von der Seite und lernt von ihm sogar die unkomplizierte Zubereitung eines Karamell). Wir anderen werden dann belohnt mit einer Vanille-Mousse, ummantelt von weisser Schokolade, mit Asche vermischt, um damit den perfekten Anschein von Kieselsteinen auf dem Teller entstehen zu lassen, dazu marinierte Erdbeeren und die Erde dazu: ein dunkler Schokoladen-Crumble (ich hoffe, ich habe das Dessert richtig beschrieben, notfalls bitte korrigieren, lieber Stefan).



Fazit: Ein wundervoller Abend! Eine wunderbare Fleischqualität! Und der beste Fleischbotschafter und Fleischgeschichten-Erzähler Stefan! 
DANKE!
DANKE an meine wunderbaren Gäste und DANKE an den wunderbaren Stefan!

Freitag, 7. Juli 2017

Schon mal gehört von der bistronomischen Tafel?

Restaurant Au Cygne, 35, Grand Rue, 67110 Gundershoffen
Tel. 00 333 88 72 96 43
Sonntagmittag geöffnet, Montag, Donnerstag und Sonntagabend geschlossen
Betriebsferien: 9. bis 31. Juli 2017




Laure und Fabien Mengus haben seit August 2016 das berühmte L'Arnsbourg in Baerenthal übernommen und werden im aktuellen Guide Michelin mit 1 Stern ausgezeichnet. 

Ihre frühere Wirkungsstätte, das Restaurant Le Cygne in Gundershoffen, haben sie dennoch nicht aufgegeben, sondern führen dieses mit einem neuen modernen Konzept weiter, eben Bistronomie - Cuisine Bistronomique. Es werden delikat raffinierte Gerichte der Bistronomie-Küche à la carte oder als Menu angeboten, mittags gibt es ein preislich sehr interessantes Angebot, was dann auch gerne für einen Business-Lunch genutzt wird.

Wir haben lieben Besuch von unseren Freunden Véronique und Pascal aus der Champagne, die uns die "Jahresration" unseres Lieblings-Champagners vorbei bringen. Mit unseren beiden Gästen haben wir mittags im Cygne gegessen.

Die Küche grüsst mit einer sehr schön harmonisch abgeschmeckten Kartoffelcremesuppe, in der sich ein paar Würfel Foie Gras versteckt haben:



Kalte Zucchini-Cremesuppe mit Curry, dazu getoastetes Brot mit getrockneten Tomaten, Kresse und Ruccola-Pesto für unsere beiden Gäste



Petit-Gris, das sind die richtig schönen kleinen elsässischen Schnecken, mit einem würzigen Bärlauch-Pesto auf Schniederspaedle und gebratenen Zwiebeln serviert für Gerhard




und für mich als Vorspeise Entenschlegel-"Croustillant" mit Gewürzen aus dem Maghreb, Lauch, Mesclun-Salat mit einer Erdnuss-Curry-Vinaigrette 



Anschliessend wählt Gerhard das Zanderfilet mit Meerrettichkruste, karamellisiertes Sauerkraut und Räucherspeckrahmsauce (ohne Foto)

und wir übrigen perfekt gebratenen Kabeljau, Artischocken-Varianten, marinierte Tomaten, Zitronenbutter-Sauce 



Die beiden Herren schaffen dann noch ein kleines Dessert: Erdbeer-Rhabarber-Tartelette:



Die Weinauswahl darf unser Freund treffen, er ist schliesslich der Fachmann. 

Pascal freut sich, als er auf der Karte einen Wein seiner Kollegen und Freunde Nathalie und Jacques Saumaize entdeckt, den wir dann auch bestellen:



Ich liebe Mâcon und war froh, einen Winzer, der zudem noch biologisch arbeitet, entdecken zu dürfen (am gleichen Abend ging noch eine Mail mit einer Bestellung an die Domaine Saumaize).

Mittwoch, 5. Juli 2017

Grillen: das saarländische Nationalgericht einmal anders: Schwenkbraten am Spiess



Der Schwenkbraten bzw. Schwenker ist eines der saarländischen Nationalgerichte. Ich habe es gewagt, dieses in abgewandelter Form auf den Tisch zu bringen. Alle Saarländer mögen es mir verzeihen. Monsieur, bekanntlich ein Ur-Saarländer, war - nach anfänglich heftigen Bedenken - äusserst angetan...



Zu diesem Grillspiess inspirierte mich (mal wieder - wie so oft) Petra ; da ich aber wusste, dass ich mit Petras Originalrezept nach thailändischer Art mit Erdnuss-Sauce bei Gerhard bestimmt nicht punkten konnte, liess ich mir diese saarländische Variante einfallen. Dafür habe ich die gleiche Würzmischung wie bei meinem Schwenkbraten-Rezept verwendet und das Fleisch bereits am Tag zuvor über Nacht marinieren lassen.




ich nehme (für 2 Personen):

  • ca. 450 g Schweinenacken, in Würfel von etwa 2 x 5 cm geschnitten
  • 2 grosse Zwiebeln

für die Marinade:

  • 2 - 4 Knoblauchzehen, geschält, klein gewürfelt, mit Salz bestreut und mit dem breiten Messerrücken zu einer Paste zerdrückt
  • Pfeffer, natürlich frisch gemahlen
  • 1 EL Paprikapulver, mild
  • 1 TL Nelkenpulver
  • 3 Wacholder-Beeren, zerdrückt
  • 1 Messerspitze Kreuzkümmel
  • 3 EL Öl (m: Olivenöl)

Am Vortag beginnen:

Alle Zutaten für die Marinade miteinander mischen und mit den Schweinefleischwürfeln mischen. Gut abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag das marinierte Fleisch Zimmertemperatur annehmen lassen, mit grobem Meersalz würzen. Eine Zwiebel halbieren, eine Hälfte als hintere Begrenzung auf den Spiess stecken. Die andere Zwiebel vierteln. Die Fleischstücke aus der Marinade nehmen (eventuelle restliche Marinade zum späteren Bestreichen aufheben) und abwechselnd mit jeweils einer Zwiebelscheibe auf den Drehspieß stecken und zum Schluss den Spiess mit der anderen Zwiebelhälfte abschliessend begrenzen (da der Spiess ziemlich dick ist, empfiehlt es sich, die Löcher in den Zwiebelscheiben vorzuschneiden, da diese sonst brechen).

Wir haben die Spiesse auf dem offenen Holzkohlengrill am Drehspiess ca. 45 min. gebraten. Danach war das Fleisch einfach nur genial: saftig, knusprig, würzig. Das wird es sicherlich noch öfter geben.



Sonntag, 2. Juli 2017

Das blitzschnelle Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu - schneller geht es nicht

Dass Monsieur eine Süssschnute ist, dürfte mittlerweile bekannt sein. Dass ich diese Leidenschaft nicht teile, ist auch bekannt. Daher muss es einfach und schnell gehen, wenn ich mal zum Abschluss eines schönen Essens auch ein Dessert für ihn zaubere. Er liebt Tiramisu - ich liebe Resteverwertung ... und hatte eine prima Idee für die Erdbeeren...

Bei Petra (klick hier) holte ich mir die Inspiration für eine blitzschnelle Creme, die ganz ohne rohe Eier auskommt und insofern auch für heisse Sommertage geeignet ist - nehmt einfach Eierlikör. Meiner war ein ganz besonders hochwertiger, intensiv schmeckender von der Stählemühle, der der Creme nochmals den zusätzlichen Kick gegeben hat




Die Mascarpone-Creme ist dank Eierlikör schnell zusammengerührt - Zucker braucht es da keinen, lediglich die Hardcore-Süssschnuten geben zusätzlich noch 3 - 4 EL Zucker od. sonstiges Süssmittel hinzu.






ich nehme (für 4 Personen):

250 g Mascarpone
150 g Sahnequark
140 ml Eierlikör
ca. 200 g hochwertige Kekse (moi: meine selbstgebackenen Schokoladen-Sablés)

500 g Erdbeeren
evtl. Zucker bzw. Akazienhonig

und los gehts:

Mascarpone und Quark mit dem Eierlikör glattrühren.

250 g Erdbeeren kleinschneiden und mit dem Mixstab pürieren. Die andere Hälfte der Erdbeeren vierteln und mit dem Erdbeer-Püree mischen. Wer meint, er braucht es süsser, evtl. noch Zucker, Honig etc. zugeben - 

Die Sablés zwischen den Fingern grob zerbröseln und nun ins Glas schichten: Eine Lage Mascarpone-Creme, eine Lage Erdbeeren und eine Lage Schokokekse, und das Ganze wiederholen.

Blitzschnell und köööstlich!





Samstag, 20. Mai 2017

nur ein einfaches, schnelles Gericht

Wir hatten kürzlich zum ersten mal das Restaurant Le Petit Stamm in Hatten besucht. Dort hat mir als Entrée "Sardines de Cantabrie" sehr gut gefallen und ich hatte mir sie bereits vorgemerkt als kleine Vorspeise zu unserem Oster-Menu. 



Im Petit Stamm wurden sie mit Butter und Toast serviert, mir hat allerdings auch meine Variante mit einem kleinen Salat sehr gut gefallen. Wichtig und unverzichtbar sind die hauchdünn geschnittenen Zitronenscheiben.

Die Beschaffung dieser speziellen kleinen Sardinen war nicht so ganz einfach, fündig geworden bin ich bei Maître Philippe, der auch schnell und zuverlässig nach Deutschland versendet.



Ansonsten ist die Zubereitung ganz unkompliziert, sie ergibt sich beim Anschauen des ersten Fotos von alleine.